FRA C 12

Laurinsäure gegen Streptococcen, Staphylococcen und Viren

Was ist FRA C 12?

FRA C 12 ist Laurinsäure, die an Glycerin gebunden ist (Monlaurin). Die Bindung zwischen Laurinsäure und Glycerin ist dabei kovalent (1. Abbildung). Kovalente Bindungen weisen eine sehr hohe Stabilität bei verschiedenen Millieubedingungen auf (Temperatur, pH- Wert).

Die Bakterien versuchen das Glycerol als Energiequelle zu nutzen und ziehen es mit der Laurinsäure in die Zelle. Hier wird es enzymatisch in Glycerol und Säure gespalten. Die undissoziierte Form der Säure kann nun das Bakterium von Innen zerstören (2. Abbildung). 

Desweiteren zerstört Monolaurin fettummantelte Viren durch Bindung an das Lipid-Protein, welches das Virus umhüllt. Dadurch wird verhindert, dass das Virus an der Wirtszelle anhaftet bzw. eindringt. So wird eine Infektion bzw. Vermehrung des Virus verhindert

Vorteile der Bindung:

Durch die kovalente Bindung von Laurinsäure zu Glycerin ergeben sich eine Reihe von Vorteilen:

  1. FRA C12 ist nicht korrosiv oder aggressiv. Dies ermöglich ein gefahrloses Arbeiten.
  2. Durch die Bindung der Laurinsäure an Glycerin ist die Laurinsäure geruchsneutral.
  3. FRA C12 verändert den pH- Wert des Futters nicht. Dadurch werden Geschmacksbeeinträchtigungen des Futters auch bei hohen Dosierungen vermieden.
  4. Das Monolaurin in FRA C12 ist bei verschiedenen pH- Werten stabil
    (3. Abbildung), wirkt also unter verschiedensten Millieubedingungen im Körper.
  5. FRA C12 hat eine stark antimikroielle Wirkung gegen pathogene Bakterien, wie Streptococcen un Staphylococcen. Dies konnte in in vitro Versuchen gezeigt werden (1. Tabelle). Auch fettumhüllte Viren werden von FRA C12 unschädlich gemacht.

 

Vorteile von Monolaurin zu anderen Formen von Säuren:

Es gibt eine Reihe von Darbietungsformen organischer Säuren. Zunächst muss berücksichtigt werden, dass Säuren nur in undissoziierter Form antibakteriell wirken, da sie nur so in die Bakterienzelle eindringen können. Bei hohen pH- Werten, wie sie im Dünn- und Dickdarm vorherrschen, dissoziiert der größte Teil der Säuren, sodass freie organische Säuren ihre Effekte nur im Magen bei jungen Tieren entfalten können. Dies gilt auch für in Fett gecoatete Säuren, die den Magen passieren und im Dünndarm freigesetzt werden. In der 2.Tabelle sind die Merkmale und Wirkungsweisen verschiedener Laurinsäurequellen aufgeführt.

 

FRA C12 auch in Tierversuchen wirkungsvoll

Wie die Abbildungen aus verschiedenen Versuchen zeigen, hat FRA C12 einen positiven Effet vor allem auf den Gesundheitsstatus der Tiere. Monolaurin geht nach Aufnahme von FRA C12 über das Futter in das Blut der Tiere über (4. Abbildung). Die Praxisversuche wurden auf Betrieben durchgeführt, die Problee mit Streptokokken hatten. In den Experimenten wurde FRA C12 gegen Amoxicillin getestet.

 

Einsatzmenge von FRA BLP in kg /Tonne Futter bzw. l / 1000 Liter Wasser:

Ferkel < 10 kg:                          3,0     bzw.     1,5

Ferkel 10 - 25 kg:                      1,5     bzw.     0,75 

Mastschweine 25 - 45 kg:         1,0     bzw.     0,5 

Mastschweine ab 45 kg:           0,5     bzw.     0,3 

Zuchtsauen säugend:               1,0     bzw.     0,5

Zuchtsauen tragend:                1,0     bzw.     0,5

 

In Stresssituationen (z. B. Um- und Einstallung, Geburt etc.) und bei Problemen mit pathogenen Keimen, wie Streptococcen und Staphylococcen Dosis von FRA C12 für einen Zeitraum von 14 bis 28 Tagen auf 0,3 - 0,4 % im Futter bzw. 1.500 - 2.000 ml / 1000 Liter Wasser erhöhen.

 

Versuche und Erfahrungen auf Praxisbetrieben zeigen:

  • Erhöhung der Leistung bei Zuchtsauen
  • Steigert den Laurinsäuregehalt im Blut und in der Milch.
  • Höhere Tageszunahmen bei Saugferkeln
  • Erhöhung der Leistung bei Ferkeln und Mastschweinen
  • Verbesserung des Gesundheitsstatus im Schweinebestand
  • Verringerung von Tierverlusten in der Mast